Emoji in Kunst und Wissenschaft

Emoji in Kunst und Wissenschaft

Wirtschaftliche Aspekte

Emoji als Wirtschaftsgut

Mit Emojis wird auf unterschiedliche Weise Geld verdient.

  • In Gestalt einer Schriftart für digitale Kommunikation fördern Emoji den Verkauf von Smartphones bestimmter Marken und die Nutzung bestimmter Betriebssysteme.
  • An Emoji-Bildern und Emoji-Marken wird durch die Vergabe von Lizenzen Geld verdient.
  • Durch einen Kino-Film (The Emoji Movie), der ab Mitte August 2017 in den Kinos laufen soll.

Emoji fördern den Verkauf von Smartphones u.ä.

Die Schriftart Emoji wird von verschiedenen Smartphone-Herstellern durch unterschiedliche Bilder dargestellt. Da Emoji ein wesentlicher Teil Digitaler Kommunikation geworden sind, können Erscheinungsbild, Anzahl und Qualität der vom jeweiligen Hersteller bereitgestellten Emoji Einfluss auf die Kaufentscheidung haben.

Vergabe von Lizenzen an Emoji-Bildern

Wenn ein Emoji urheberrechtlich geschützt ist, darf es grundsätzlich nur mit einer entsprechenden Lizenz benutzt werden. Das Urheberrecht entsteht aber nur, wenn das Emoji, neben weiteren Voraussetzungen, eine gewisse Gestaltungshöhe aufweist. Dieses kann bei vielen Emoji in Frage gestellt und nur im Einzelfall beurteilt werden (siehe hierzu: Rechtswissenschaftliche Aspekte). Daher könnte es vorkommen, dass Unternehmen an Emoji Geld verdienen, die eigentlich frei benutzbar sind.

 

Auch durch die Lizenzierung der Marke Emoji können Einnahmen erzielt werden. Trotz eines Widerspruchsverfahrens ist Emoji als Wortmarke für zahlreiche Produkte der Markenklassen (Nizza) 03, 14, 16, 18, 24, 25, 27, 28, 29, 30, 32, 33, 34 eingetragen und damit faktisch für ganz Europa monopolisiert worden. Inhaberin der Marke ist die emoji company GmbH.

Emojis im Film

Die Sony Pictures Animation Inc. erhofft sich Einnahmen von einem Film, der animierte Emoji zeigt. In "The Emoji Movie" sind sprechende Emoji die Hauptdarsteller.

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